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Düsseldorf fördert energetische Altbausanierung

03.08.2010, ein Bericht von Silke Lauenroth

R(h)einsicht: Düsseldorf fördert energetische Altbausanierung

Auch wenn es zurzeit nicht mehr ganz so heiß ist wie im Juli, an die nächste Heizperiode und damit verbundene Kosten denkt vermutlich noch niemand. Dabei könnte sich das lohnen, denn die Stadt Düsseldorf unterstützt private Hauseigentümer, die ihre Wohngebäude energetisch sanieren wollen.

Energie sparen durch Wärmedämmung, das will Peter Nöcker. Der Düsseldorfer Hauseigentümer saniert derzeit sein Mehrfamilienhaus in Lohausen. Außenwände, Dach und Kellerdecke werden gedämmt. Für die Fenster wird modernes Wärme- und Schallschutz-Glas verwendet. Etwa die Hälfte des ursprünglichen Energiebedarfs kann Peter Nöcker durch diese Maßnahmen einsparen.

73.000 Euro kostet die Sanierung, etwa sieben Prozent davon übernimmt die Stadt Düsseldorf. Möglich macht das das Förderprogramm für die energetische Sanierung von Altbauten. Dieses Programm hatte der Stadtrat Ende 2008 im Rahmen der „30 Initiativen für den Klimaschutz“ beschlossen.

Insgesamt 3,5 Millionen Euro sind für die Jahre 2009 und 2010 an Fördermitteln bereitgestellt worden. Eine Komplettsanierung wie bei Peter Nöcker ist allerdings keine Voraussetzung, um Zuschüsse zu erhalten. Auch kleinere Maßnahmen können gefördert werden.

Auch Natalja Schlüter ist eine von 450 Hausbesitzern, die bisher diese städtischen Fördermittel beantragt haben. Ihr Einfamilienhaus in Stockum ist 2009 saniert worden. Unter anderem wurde dabei eine thermische Solaranlage auf dem Dach installiert, die nun für warmes Wasser sorgt. Höhe der Fördersumme hier: zehn Prozent der Umbaukosten.
Wer ebenfalls Energiekosten sparen und sein Haus sanieren möchte, kann auch weiterhin einen Förderantrag stellen. Für dieses Jahr stehen nämlich noch zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Informationen und Antragsformulare finden Sie unter www.duesseldorf.de/saga sowie www.duesseldorf.de/umweltamt.

Unter der Telefon 0211-8925955 beantworten Mitarbeiter des Umweltamtes auch Fragen rund um das Förderprogramm.

 

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