Hitze-Tipps

09.07.2010, ein Bericht von Silke Lauenroth

R(h)einsicht: Hitze-Tipps

An diesem Wochenende erreicht die Hitzewelle über Deutschland ihren vorläufigen Höhepunkt. Bis zu 37°C heiß könnte es am Samstag in Düsseldorf werden. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, wie man die teils extreme Wärmebelastung am besten übersteht.

Temperaturen über 30°C. Grund ist Hoch „Zadok“, das heiße Luft aus dem Süden nach Deutschland bringt. Aber nicht allen bekommen die hochsommerlichen Temperaturen. Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schwindel, Unwohlsein oder Kopfschmerzen können bei zu hoher Wärmebelastung die Folge sein.

Besonders wichtig ist es ausreichend zu trinken, denn beim Schwitzen können schnell mehrere Liter Flüssigkeit verloren gehen. Doch nicht jedes Getränk ist bei diesem Wetter ein guter Durstlöscher. So sollte auf Tee und Kaffee besser verzichtet werden, da sie wassertreibend wirken. Besser ist es, Wasser zu trinken. Vor allem solches, das mit Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium angereichert ist, denn diese Mineralien verliert der Körper durchs Schwitzen. Wer nicht so gerne Wasser trinkt, kann auch zu Saftschorlen oder Früchtetees greifen.

Genauso wichtig wie ausreichendes Trinken ist der Hautschutz. Denn die UV-Strahlen der Sonne können schädliche Auswirkungen haben. Angesichts steigender Fälle von Hautkrebserkrankungen heißt die Devise also: Eincremen. Viele Menschen unterschätzen die Kraft der Sonne, gerade bei wolkigem Hitzewetter und im Schatten, denn auch dabei bleibt die Haut ihr ausgesetzt. Auch Wasser und Sand reflektieren die Sonnenstrahlen und verstärken die Sonnenbrandgefahr! Und bei längeren Sonnenbädern gilt, ruhig öfters mal der Haut eine Pause im Schatten gönnen oder sie mit Textilien schützen. Und nicht vergessen die Lippen und die Ohren einzucremen. Auch wer schon gut gebräunt ist, sollte sich immer eincremen, denn dunkle Haut ist kein Schutz vor Sonnenbrand!

Damit es bei der Hitze generell keine gesundheitlichen Probleme gibt, sollten Sie nicht zu fettig zu essen, Sport nur in den Morgen- und Abendstunden zu treiben sowie auf die Warnsignale Ihres Körpers achten.

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