Zwischenfall an der Wehrhahnlinie

23.10.2009, ein Bericht von Janine Geifes

R(h)einsicht: Zwischenfall an der Wehrhahnlinie

In der Nacht zum 23.10.2009 sind beim Bau der Wehrhahnlinie Probleme aufgetreten. Bei der Verlegung von provisorischen Kanälen nördlich der Kölner Straße wurden Fundamente von zwei Häusern freigelegt. Um acht Uhr morgens wurde der Schaden entdeckt. Die Arbeiten wurden umgehend abgebrochen, Sicherungsmaßnahmen getroffen und die 16 Bewohner gebeten, die Häuser zu verlassen.

Die Fundamente der beiden Häuser Am Wehrhahn 51 und 53 waren nicht auf der Höhe, auf der sie laut den Plänen hätten seien sollen. So die Erklärung für den Zwischenfall an der Wehrhahnlinie. Die Pläne seien 70 bis 80 Jahre alt, seitdem gab es einige Veränderungen, die nicht erkenntlich vermerkt wurden.

Bereits am Vormittag wurden die Hohlräume mit Flüssigboden verfüllt, um die Fundamente wieder zu stabilisieren. In den nächsten Tagen will die Bauleitung darüber beraten, wie die Kanalarbeiten ohne Gefährdung fortgesetzt werden können.

Man geht nicht davon aus, dass es zu Verzögerungen des Baus kommt. In drei bis vier Wochen sollen die Kanalarbeiten abgeschlossen sein. In den kommenden drei Jahren soll dort eine Rampe entstehen, ab der die Bahn oberirdische verläuft.

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